Protokoll GV 2015

Protokoll der 6. ordentlichen Vereinsversammlung
Datum: 26. September 2015
Ort:     Hotel Waldhaus Flims, Panoramasaal
Zeit:    17.00 UhrBegrüssung durch den Vereinspräsidenten und Feststellung der anwesenden Vereinsmitglieder und GästeHans Sutter eröffnet die Versammlung pünktlich im Panoramasaal des Hotels Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa und bedankt sich bei der Hotelleitung Daniel Füglister.

Anwesend sind:

• 189 stimmberechtigte Mitglieder, davon 6 Vorstandsmitglieder. Das absolute Mehr
beträgt 96.
• 25 Spender die nicht Mitglied sind und Gäste
• 1 Vertreter der Medien, Herr Hubert Giger Radio Rumantsch
• Total 215 Personen

Von den eingeladenen 33 Entscheidungsträgern der Region darf der Präsident begrüssen:Gemeindepräsident Adrian Steiger

Gemeindevorstand Dr. Reiser

Grossrat Peter Giacomelli

Andreas Spinas, Präsident der FDP Sektion Flims

Rainer Keil, Mitglied des Vorstandes IG Zweitwohnungsbesitzer und auch Mitglied in unserem Verein.

Urs Hasler, Verwaltungsrat der FLFM AG, Flims Laax Falera

Daniel Stob, Hanspeter Lehnherr Ortsgemeinde GamsEntschuldigt haben sich: 28 Vereinsmitglieder, Spender und Gäste

Radio Südostschweiz, wird sich tel. über den Verlauf der Versammlung erkundigen.

Harry Keel, Leiter der Geschäftsstelle der IG UNESCO Weltnaturerbe Tektonikarena

Reto Fehr, Präsident der IG ZweitwohnungsbesitzerEntschuldigt haben sich auch unser Vorstandsmitglied Christian Schmalz und der Revisor Jon Dolf.

Von den übrigen eingeladenen Entscheidungsträgern der Region haben wir leider nichts gehört.

Die Versammlung stimmt dem Antrag von Hans Sutter zu, die wichtigen Traktanden 11 und 12 nach Traktandum 8 (Budget) einzuschieben.



Wahl der StimmenzählerInnen und des ProtokollführersDer Präsident Hans Sutter schlägt Rainer Riedi und Roger Langhi als Stimmenzähler und als Protokollführer Hansjörg Candrian, Aktuar des Vereins, vor. Dies wird von den Anwesenden ohne Gegenvorschlag akzeptiert.Genehmigung des Protokolls der 5. Ordentlichen Vereinsversammlung vom 27. September 2014Das Protokoll der letztjährigen Versammlung wird ohne Einwände genehmigt und bestens verdankt.Mitteilungen des VorstandesDie Zukunft der Erschliessung von Cassons ist immer noch alles andere als klar. Die WAG, und der Gemeindevorstand haben die Planung und die Realisierung einer modifizierten Y-Variante beschlossen.

Die Flimser Stimmberechtigten haben dem Planungskredit von Fr 850‘000.- mit 694 Ja zu 308 NEIN zugestimmt. Bei einer Stimmbeteiligung von 56.5%.

Der Vorstand sucht trotz des Abstimmungsresultates zum Planungskredit für die Y-Lösung und trotz der Abwesenheit vieler Entscheidungsträger der Region weiterhin das Gespräch mit Allen und hofft auf Anhörung und Verständnis für unsere Anliegen und dass wir endlich als Partner akzeptiert werden.

Unser Verein hat zurzeit 2‘267 Mitglieder und 571 Spender die nicht Mitglieder sind. Neu eingetreten sind 19 Mitglieder oder 0.8%. Ausgetreten sind 61 Mitglieder oder 2.7%. Davon sind 20 aus Flims, 3 Flimser Vorstandsmitglieder, ein ehemaliges Flimser Vorstandsmitglied und ein Flimser Hotel. Die übrigen 36 Austritte erfolgten infolge Tod oder Wechsel in eine andere Feriendestination und einige infolge des Abstimmungsresultates vor 2 Wochen.

Der Vorstand hat in 8 Sitzungen die laufenden Geschäfte beraten. Viele Vereinsmitglieder unterstützen den Vorstand bei seiner Arbeit. Der Vorstand und viele Vereinsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Spesen werden vergütet. Wegen dem schönen Sommer und der Ankündigung der WAG, dass die Cassonsbahn diesen Herbst eingestellt wird, war die Bahn und der Cassonsgrat ein beliebtes Ausflugziel. An mehreren Tagen wurde die maximale tägliche Transportkapazität von knapp über 700 Personen erreicht.

Der Präsident richtet einen herzlichen Dank an die Guid de Cassons für Ihren sehr geschätzten Einsatz. Es waren dies: Beni Fontana, Gaudenz Fontana, Theo Riedi und Werner Mag.

Ebenso dankt der Präsident den Kabinenführern, die letzten Winter im Einsatz waren. Namentlich waren es: Otto Berri, Peter Graf, Paul Jacobi, Friedel Netzer, Helmuth Stampfer, Toni Tiedemann, Christoph Zehnder und Roger Langhi.

Die Cassonsbeiz unter der Leitung von Jürg Schenkenwiz, alias Cassonsi, mit seiner Frau Gabi und weiteren Helferinnen bei den Gästen sehr beliebt und bei Kennern ein Geheimtipp. Der Wirt und die Helfer arbeiten gegen eine bescheidene Entschädigung und erwirtschaften jedes Jahr einen ansehnlichen Gewinn. Der Vorstand hat beschlossen, Jürg und Gabi als Anerkennung einen Gutschein für ein Wochenende im Hotel Eschenlohe im Süd Tirol zu überreichen.Bericht des Vorstandes zum 6. VereinsjahrAls Ergänzung zum Bericht, der mit der Einladung zur Versammlung verschickt wurde, können wir im 7. Vereinsjahr, das seit dem 1 Juli 2015 läuft folgendes erwähnen:

Nachdem wir von der WAG und dem Gemeindevorstand nichts mehr zur Y-Variante gehört haben, hat sich der Vorstand entschlossen, wegen unserer Sorge, dass die Cassons- Erschliessung auf die lange Bank geschoben wird, einen offenen Brief an den Gemeindevorstand zu schreiben.

Darauf hat der Gemeindevorstand heftig reagiert und eine öffentliche Orientierungs-versammlung in Aussicht gestellt. Diese Versammlung fand am 24. August statt. Obwohl wir das Gespräch mit dem Gemeindevorstand suchten, war ein gemeinsames Gespräch vor dieser Versammlung nicht möglich.

Bereits am folgenden Tag erhielten die Stimmberechtigten die Abstimmungsunterlagen zu einem Planungskredit von Fr 850‘000.-. Ab diesem Datum konnten die Flimser brieflich oder auf der Gemeindeverwaltung bis spätestens am 13 September abstimmen.

Weil an der Orientierungsversammlung keine neuen Fakten bekannt gegeben wurden, hat sich der Vorstand entschlossen allen Flimsern einen Flyer mit unserer Nein Parole zuzustellen.

Auf diesem Flyer haben wir erklärt warum wir den Kredit ablehnen und wie es nach einem NEIN weiter gehen soll.

Es ist uns nicht gelungen die Flimser Stimmberechtigten zu überzeugen. Das Abstimmungs-resultat war, wie bereits erwähnt, 694 Ja zu 308 Nein.

Die Flimser haben sich somit für die Erschliessungsvariante der WAG, unterstützt durch den Gemeindevorstand, entschieden.

Zu den vorgetragenen Berichten werden aus dem Kreise der Mitglieder keine weiteren Fragen gestellt.Jahresrechnung und Bericht der RevisorInnenDie Jahresrechnung wurde mit der Einladung verschickt. Arno Krucker präsentiert den Jahresabschluss. Die Jahresrechnung schliesst mit einem Gewinn von Fr. 29‘249.25 ab. Das Vereinsvermögen per 1.7.2015 beträgt Fr 193‘987.80. Der Gewinn aus dem Betrieb der Cassons- Beiz, deren Rechnung von Anita Kenner geführt wird, beträgt Fr. 8‘179.70. Nach wie vor erhalten wir Spenden.

Die Revisorin Eva Gautschi bestätigt die Richtigkeit der Jahresrechnung.

Die Jahresrechnung wird einstimmig genehmigt und dem Vorstand wird Décharge erteilt.Festlegung des JahresbeitragsDie Jahresbeiträge werden unverändert übernommen. Die Abstimmung darüber ist einstimmig.Budget des 6. VereinsjahresArno Krucker erläutert das Budget, welches in schriftlicher Form allen Mitgliedern mit den Einladungsunterlagen abgegeben wurde. Das Budget basiert auf den gegenwärtigen Annahmen und sieht einen Überschuss von Fr. 33`000.- vor. Der Vorstand bekommt die Erlaubnis, nach Bedarf und im Rahmen der vorhandenen Mittel entsprechende Anpassungen vorzunehmen.

Das Budget wird einstimmig angenommen.Wahl des Vorstandes, des Präsidenten und der Vizepräsidentin, EhrungenAnmerkung: Die Traktanden 9 bis 10 wurden gemäss Beschluss zu Beginn der Sitzung nach Traktandum 12 behandelt.

Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Mitgliedern, nach oben unbegrenzt.

Der Präsident und der Vizepräsident werden durch die Versammlung gewählt, im Übrigen konstituiert sich der Vorstand selber.





Mit dem Traktandum 12 haben wir festgestellt und beschlossen, dass sich unser Verein auf Grund des Vorgehens des Gemeindevorstandes und der Weisse Arena Gruppe und des Abstimmungsresultates neu positionieren muss.

Dazu sind die Überprüfung der Vereinsstatuten und die Neufestlegung der Ziele und die Strategie zur Erreichung dieser Ziele notwendig.

Dazu gehören auch eine teilweise Erneuerung und eine Verstärkung des Vorstandes.

Die dazu notwendige ausserordentliche Vereinsversammlung werden wir vor Ostern 2016 durchführen.

An dieser Versammlung sind auch neue Vorstandsmitglieder zu wählen. Für den jetzigen Vorstand ist es eine Erleichterung wenn sich Vereinsmitglieder, die bei der Vereinsleitung mitmachen möchten, bei Hans Sutter melden.

Der Präsident gibt vor der Wahl folgende Erklärung ab:Falls Sie mich wieder wählen werde ich an der unter Traktandum 12 beschlossenen ausserordentlichen Versammlung zurücktreten und bis dahin die Neuausrichtung des Vereins begleiten und leiten.

Warum?

Der Gemeindevorstand Flims und die Mehrheit der Flimser Stimmberechtigten haben sich für die Y-Variante und die Tourismusstrategie der WAG, entschieden.

Ich gehe davon aus, dass das Y-Projekt ohne Änderungen geplant wird und dass Cassons lange Zeit oder überhaupt nicht mehr erschlossen ist. Zudem entfällt für gute und ruhige Gäste die bisher attraktive Flimserseite. Am Berg gibt es bei dieser Bahnstrategie nur noch den Massentourismus. Ich hoffe für Flims und die Region, dass ich mich irre.

Ich kann mich nicht mit der Planung eines Projektes beschäftigen, das nach meiner Meinung nicht das Beste ist.

Für eine, für unseren Verein, erfolgreiche Arbeit im Sinne von neuen Zielsetzungen und dem Versuch vom GV und der WAG als Partner akzeptiert zu werden braucht es ab der ausserordentlichen Jahresversammlung einen neu ausgerichteten und verstärkten Vorstand und einen neuen Präsidenten. Christian Schmalz konnte an der Versammlung infolge beruflicher Abwesenheit nicht teilnehmen. Hans Sutter verliest seine Stellungnahme hinsichtlich der Tätigkeit im Vorstand wonach es Ihm die berufliche Belastung nicht erlaubt, die Vereinsaufgaben weiter angemessen auszuüben und dass er deshalb auf eine Wiederwahl verzichten muss.

Hansjörg Candrian verzichtet ebenfalls auf eine Wiederwahl. Er erläutert seine Gründe im Wesentlichen wie folgt:

„Liebe Mitglieder, liebe Freunde von Cassons,

ich bin froh, das Privileg gehabt zu haben, während fast 60 Jahren in Cassons Ski zu fahren. -Es war Teil meines Lebens. Ich war 1956 als Drittklässler dabei, als alle 200 Flimser Schüler auf einmal als Belastungstest nach Cassons fuhren. Und so lag mir die Erschliessung von Cassons am Herzen, auch wenn ich mir durchaus einen anderen Zugang als auf der bestehenden Linie hätte vorstellen können. Z.B. in der Form wie er 2012 präsentiert und von unserem Verein befürwortet wurde.

Nun ist nach einigen Wellenbewegungen Alles anders gekommen und mir fehlen seit Anfang dieses Jahres die „guten“ Ideen. Ich habe festgestellt, dass ich mich im Kreis drehe, und dass eigentlich gar Niemand, der für die Bahninvestitionen verantwortlich ist, nach Ideen fragt. So werde ich mich in Zukunft anderen Tätigkeiten widmen. – Es ist Zeit neuen Kräften die Möglichkeit zu geben die Interessen des Vereins zu vertreten.

Sehr geehrter Präsident, lieber Hans, liebe Vorstandskollegin und Kollegen. Ich danke Euch für die gute Zusammenarbeit in den letzten 5 Jahren, während denen wir in guter Absicht versucht haben etwas für den regionalen Tourismus zu leisten. Dies in der Meinung dass es nötig ist. -Sicher, wir haben auch schöne Erfolge aufweisen dürfen. Aber ich will hier nicht Vereinsgeschichte schreiben.

Besonders beeindruckt hat mich das enorme Engagement von Hans und ich möchte Ihm meine tiefe Anerkennung dafür aussprechen und meiner Hoffnung Ausdruck geben, dass wir vielleicht irgendwann wieder mit einer Bahn nach Cassons fahren können.“

Wahlen
Markus Salthé stellt sich zur Verfügung, um die statutarisch jedes Jahr erforderlichen Wahlen vorzunehmen. Peter Graf stellt sich neu als Kandidat für den Vorstand vor. Es werden keine weiteren Vorschläge aus dem Kreis der Mitglieder gemacht. Der Vorstand mit den bestehenden und dem neuen Mitglied wird einstimmig in globo gewählt.

Der Präsident Hans Sutter und die Vizepräsidenten Sonja Schweizer werden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Hans Sutter dankt Markus Salaté für die Durchführung der Wahl und bekräftigt den Willen, sich zusammen mit den Mitgliedern des Vorstands für die Vereinsziele einzusetzen.

Hans Sutter dankt Hansjörg Candrian für seine, während der vergangenen 5 Jahren geleisteten Hansjörg hat während dieser Zeit einen Teil seiner Freizeit für unseren Verein geopfert. Er hat mit der Erfahrung aus seinem Beruf die Meinung der übrigen Vorstandsmitglieder ergänzt. Seine Kenntnisse im Bau und vor allem im Maschinenbau haben es dem Vorstand ermöglicht, alle möglichen Erschliessungsvarianten zu erarbeiten und fundiert zu begründen und darzustellen. Der Vorstand schlägt den anwesenden Vereinsmitgliedern vor, Hansjörg die Ehrenmitgliedschaft zu erteilen. Dies wird von den Anwesenden mit Applaus bestätigt. Nebst einigen Flaschen Wein überreicht Sonja Schweizer Hansjörg eine Ehrenmitgliedsurkunde in Form eines Casonsbildes.

Christian konnte während seiner einjährigen Tätigkeit im Vorstand viele neuen Ideen einbringen. Er hat die Facebook Seite betreut, den Cassons Film realisiert sowie einen Variantenvergleich zu verschiedenen Erschliessungsvarianten erarbeitet. Der Präsident dankt Christian für seine geleistet Arbeit und übergibt ihm ein Cassons Bild sowie einige Flaschen Wein.Wahl der RevisorInnenHans Suter verdankt die Arbeit von Eva Gautschi und Jon Dolf. Beide stellen sich weiterhin als Revisoren zur Verfügung und werden mit Applaus bestätigt.Fristgemäss eingereichte Anträge der VereinsmitgliederEin Vereinsmitglied hat fristgerecht zwei Anträge eingereicht. Beide Anträge sind inzwischen jedoch zurückgezogen worden, Traktandum 11 ist somit erledigt.Erschliessung von Cassons ab 2016, infolge der von der Weissen Arena Gruppe geplanten modifizierten Y- Variante

Orientierung durch Hans Sutter:Hans Sutter verweist auf ein Zitat aus der Südostschweiz von Reto Gurtner mit der klaren Botschaft an die Stimmberechtigten „Wenn ihr das wollt, müsst ihr das bezahlen“.

Tatsächlich ist die Mehrheit der Flimser bereit, die Flimser Seite ab Foppa und den Cassonsgrat aufzugeben und dafür zu bezahlen.

Die Flimser Stimmbürger haben den Planungskredit zur Y-Variante angenommen. Damit haben die Stimmberechtigen entschieden, die Zukunft der Erschliessung der Tektonikarena und die Zukunft des Sommer- und Wintertourismus auf der Flimserseite der Weisse Arena Gruppe zu überlassen.

Im neuen sehr werbewirksamen Kurzfilm über die Sommer- und Wintersaison in der Region Flims-Laax-Falera, der an der GV der WAG am letzten Donnerstag gezeigt wurde, ist folgerichtig nur noch der Name LAAX zu sehen.

Auch wenn der Entscheid der Stimmberechtigten Flimser nicht unseren Statuten und nicht unseren bisherigen Zielsetzungen entspricht, ist er mehr oder weniger demokratisch gefällt worden und ist zu akzeptieren. In 5 Jahren werden wir sehen ob es ein guter oder ein schlechter Entscheid war.

Gemäss Aussagen von Gemeindepräsident Adrian Steiger wird an der Linienführung der Y-Variante nichts mehr geändert.

In unserem Jahresbericht haben wir Sie unter dem Abschnitt „Erschliessung von Cassons ab 2016“ und heute unter Traktandum 4, Mitteilungen des Vorstandes, über die heutige Situation orientiert.
Im Jahresbericht haben wir unter dem Abschnitt „Stellungnahme und Antrag des Vorstandes zur modifizierten Y-Variante, zum Planungskredit und zur Verwendung der bisherigen Spendengelder“ erklärt warum wir den Planungskredit ablehnten und wie das weitere Vorgehen ausgesehen hätte wenn der Planungskredit nicht angenommen worden wäre.
Wir wollten erreichen, dass die Casssons Erschliessung mit allen Beteiligten diskutiert wird und so die beste und rasch realisierbare Lösung geplant werden kann. Über einen neuen und gut begründeten und breit abgestützten Planungskredit hätten die Stimmberechtigten noch vor Ostern 2016 abstimmen können.

Aufgrund des Abstimmungsresultates und aufgrund der Aussagen und Erklärungen des Gemeindevorstandes und der WAG müssen wir vereinsintern verschiedene Fragen klären. Im Wesentlichen sind dies:Versuchen wir mit dem Gemeindevorstand und der WAG in Kontakt zu kommen und auf die Planung Einfluss zu nehmen?

Befürworten wir die Y-Variante oder sind wir weiterhin dagegen?

Setzen wir uns dafür ein, dass die Cassonsbahn erst abgebrochen wird, wenn eine neue Bahn gebaut wird? Wenn die Bahn wie von der WAG erklärt, 2016 abgebrochen wird und die Y-Lösung nicht realisiert werden kann, ist die Flimser Seite ohne Bahn.

Was für Ziele hat unser Verein, wenn die Flimser Seite oberhalb Foppa nicht mehr erschlossen ist?

Sollen die Statuten der neuen Situation angepasst werden oder soll der Verein aufgelöst werden?

Wie muss der Vorstand zusammengesetzt sein, damit zukünftige Ziele erreicht werden?Anträge des VorstandesDer Planungskredit ist angenommen, somit gilt Plan B. Der Vorstand beantragt folgendes:b1. Der Vorstand sucht weiterhin das Gespräch mit dem GV und der WAG.

b2 Die Cassonsbahn darf bis zur Inbetriebnahme einer neuen Bahn nicht abgebrochen werden.

b3. Die Bahn Foppa-Naraus muss bis zur Inbetriebnahme einer neuen Bahn in Betrieb bleiben.

b4. Der Skilift Spalegna muss in Betrieb bleiben.

b5.Ab der heutigen Versammlung und bis zu einer ausserordentlichen Vereinsversammlung, vor Ostern 2016, muss über die Ziele und die Strategie zur Erreichung dieser Ziele vereinsintern diskutiert werden. Z.B. Orientierung der Vereinsmitglieder mit dem Weihnachtsbrief, Umfrage bei den Mitgliedern mit einem Fragebogen.

b6. An der ausserordentlichen Versammlung werden die Ziele und die Strategie und allfällige Anpassungen der Statuten diskutiert und beschlossen.

b7. Die gesprochenen Gelder für die Sanierung der Cassonsbahn bleiben solange auf dem Sperrkonto bis klar ist, ob die Y-Variante realisiert oder die Cassonsbahn saniert oder erneuert wird. Danach können die SpenderInnen freientscheiden ob sie sich mit ihrem Betrag an der neuen Bahn beteiligen wollen oder nicht.Meinung der Versammlungs- Teilnehmer und Diskussion zu den Traktanden 12a und 12b.Der Präsident übergibt das Wort dem Plenum:

Helga Kropf kommt in 4ter Generation seit über 60 Jahren nach Flims und fragt den Gemeinderat, welche Zusicherung hat sich der Gemeinderat von Reto Gurtner eingehandelt, dass die Y-Variante wirklich gebaut wird und warum ist dieser hohe Planungskredit nötig?

Adrian Steiger: Die Planung umfasst das Finanzierungskonzept mittels einer Finanzinfra, die vertragliche Koppelung des 300 Tage Betriebs, den Ausbau von Spalegnia, die Beschneiung auch der Schlittelbahn und der Neuführung der Velostrecken.

Dr. Wolfgang Auwärter dankt Hans Sutter und seinem Team für den geleisteten Einsatz. Im Falle, dass die Konzession abläuft ist es aus seiner Sicht müssig über die alte Cassons Bahn noch weiter zu diskutieren.

Hans Suter: Es wäre eine Möglichkeit einen Antrag beim Bundesamt für Verkehr (BAV) für eine Verlängerung der Konzession einzureichen. Die Bahn ist im Inventar der Bahnen von nationaler Bedeutung. Die WAG muss beim BAV eine Abbruchbewilligung verlangen. Das BAV wird verschiedene Institutionen wie das u.A. Bundesamt für Kultur über den Abbruchantrag informieren. Diese Stellen haben dann 30 Tage Zeit, Einsprache zu erheben. Die Bahn kann nur sofort abgebrochen werden, wenn keine Einsprachen gemacht werden.

Dr. Wolfgang Auwärter ist dafür abzuwarten wie diese Entscheide ausfallen werden. Vorher können wir über diese Bahn überhaupt Nichts aussagen und stellt fest, dass wenn keine Einsprachen kommen, wir ab 2016 keine Bahn mehr haben werden.

Gerbart Niedersteller: Wenn die Bahn im Falle von Einsprachen 3 Jahre unbenützt dasteht, hilft uns das überhaupt nicht.

Hans Suter: Der Modus des BAV sieht vor, dass im Falle dass keine Einsprache erhoben wird, die Bahn innerhalb eines Jahres abgebrochen werden muss. Wir müssen innerhalb des Vereins entscheiden welche Stellung wir in Bezug auf die alte Bahn einnehmen; denn wenn das Y nicht realisiert wird dann haben wir für sehr lange Zeit keine Bahn mehr. Wenn sie hingegen noch stehen bleibt, dann könnte sie entsprechend den Sanierungsplänen die vorliegen weiterbetrieben werden.

Urs Hoffmann: Kommt schon seit 38 Jahren nach Falera und möchte wissen, ob die grundsätzliche Bewilligungsfähigkeit der Y- Variante überhaupt abgeklärt ist?

Hans Suter: Wir haben diesbezüglich keine Kenntnisse. Das BAV würde erst nach Einreichung eines konkreten Projekts Stellung nehmen. Dies ebenfalls nachdem alle 22 Einsprache berechtigten Stellen konsultiert worden sind.

Adrian Steiger bestätigt die Aussage von Hans Sutter und führt weiter aus, dass wir einen Projektierungskredit haben, der u.A. diese Fragen klären sollte. Aber die Gemeinde hat Vorabklärungen gemacht und dass das die einzige Alternative ist, ist für uns Alle klar.

Urs Hoffmann: Wenn nicht einmal eine Grundsatzerklärung des BAV vorliegt, ob eine solche Variante eine Chance hat, eine Bewilligung zu erlangen, dann findet er das Vorgehen der Gemeinde und der WAG grobfahrlässig, höchst unprofessionell und eine Zumutung wenn man die Bürger über einen derartigen Kredit abstimmen lässt.
Normalerweise müsste man in einem solchen Fall auch einen Plan B haben, der die Zeit überbrückt, bis alle Fragen geklärt sind sonst fallen wir zwischen Stuhl und Bank.

Adrian Steiger: Es ist ganz klar, dass der Direktor Herr Martin Hug, als technischer Direktor der WAG, Vorabklärungen gemacht hat. Die Y- Variante ist noch nicht soweit in der Projektierung aber sie ist durchaus bewilligungspflichtig. Das ist die Aussage die ich hier mache.

Hans Suter: Sie sehen das ist unser Problem im Vorstand und der Grund dafür, dass wir den Planungskredit abgelehnt haben weil wir die Y- Variante für zu wenig breit abgestützt im Bezug auf die Finanzierung und Bewilligung halten. Hans Sutter hofft, dass diese Angelegenheit nicht zu einer 8 jährigen Leidensgeschichte wird, wie es bei der Weissenstein Bahn der Fall war.

Gustaf Lorenz: Fragt den Gemeindepräsidenten, ob wir denn eine Zusicherung haben, dass die WAG die Bahn auch bauen wird.

Adrian Steiger: Natürlich haben wir eine Zusicherung, wir haben ja die Botschaft gemeinsam erarbeitet und für Adrian Steiger steht ausser Frage, dass die WAG hinter dem Y- Projekt steht.

Peter Bühler: Wenn ein Verein oder eine andere Organisation die Cassons Bahn weiterbetreiben würde, wäre es möglich vom Bundesamt für Kultur oder Denkmalpflege eine finanzielle Beteiligung zu erhalten.

Werner Maag: Als Giud de Cassons liegt ihm die Cassons Bahn sehr am Herzen. Er ist der Meinung, dass wir für eine Initiative 200 Stimmen zusammentragen könnten um dem Gemeindevorstand einen Auftrag zu geben und dass der Gemeinderat nicht immer ausschliesslich mit der WAG spricht.

Gil Bänziger ist seit 1958 mit Unterbrüchen als Feriengast in Flims. Die Cassons Bahn ist ein Oldtimer und Oldtimer kriegen Konzessionen. So wie alte Postautos, Dampfloks, und Flugzeuge. Können wir die Cassons Bahn so sanieren, dass wir diese als Übergangslösung mit einer befristeten Betriebsbewilligung weiterbetreiben können? Die Y- Lösung ist im Moment noch „wischiwaschi“. Da die Bahn im Inventar für schützenswerte Anlagen ist könnten wir die von Herrn Bühler erwähnten Mittel dafür einsetzen. Was Macht der Vorstand diesbezüglich?

Hans Suter: Das ist der Sinn der weiteren Abklärungen. Die 3 vom Vorstand ins Auge gefassten Sanierungs- Varianten reichen von der günstigsten mit 3.5 Mio. einer mittleren für 7 Mio und der teuersten für 12 Mio. Franken. Ursprünglich verlangte das BAV dass die alten Bahnen den neusten Vorschriften entsprechen müssen. Aufgrund einer Motion eines Ständerats hat B.R. Doris Leuthard sich beim Bundesrat dafür eingesetzt, dass alte Bahnen zwar sicher betrieben werden müssen, aber nicht den gleichen Standards wie neu zu erstellende Bahnen entsprechen müssen. Aber wenn die WAG und die Gemeinde sich einig sind, dass die Bahn weg muss, dann hat es keinen Sinn, wenn sich die Bundesämter noch damit beschäftigen.

Gil Bänziger hat gehört, dass die WAG die Bahn für Fr. 1.- abgeben würde.

Hans Suter: Die Zusage von Reto Gurtner vor 5 Jahren, dass wir die Bahn für Fr. 1.- haben können mit den entsprechenden Übernahmeverträgen liegt vor. Das war der Beginn der bisher 6 jährigen Leidensgeschichte. Der zweite Anlauf war die Gründung einer Stiftung zusammen mit der WAG und der Gemeinde. Diese hätte die Bahn übernehmen sollen und die WAG hätte sie betrieben. Die Stiftungsverträge und die Einzahlungsscheine waren vorbereitet und sind jetzt im Backofen von Hans. -Aber dann kam die Meldung: „kommt nicht in Frage“.

Urs Hasler, Präsident des Handels- und Gewerbevereins: Im Interesse der Überlebensfähigkeit der WAG müssen wir von unseren Forderungen etwas zurückschrauben und gemeinsam für ein Bahnprojekt einstehen, welches zumindest keinen Verlust produziert.

Ursula Strub: Dank dem Verein pro Flims Cassons fährt die Bahn heute noch und dem Verein und seinen Mitgliedern gebührt ein grosser Dank. Dies müssen auch die Gemeinde und die WAG zur Kenntnis nehmen. Aber es gilt auch zu berücksichtigen, dass auf dem Gebiet der Bergahnen die WAG das Sagen hat. Sie besitzt die Bahnen und die Konzessionen und kennt den Tourismus. Ursula Strub findet die Idee von Werner Maag, der Gemeinde einen touristischen Auftrag zu geben gut und fragt: was tut die Gemeinde selbständig um über den Tourismus zu bestimmen? Verhandlungen sind nur unter Wahrung des gegenseitigen Respekts möglich und den einen oder anderen Stein muss man dabei „fressen“.

Adrian Steiger: Ich muss den Eindruck, dass die Gemeinde am Gängelband der WAG ist korrigieren. Der Titel der Abstimmungsbotschaft war „Erschliessung UNESCO Weltnaturerbe und Stärkung der Flimser Seite“. Der Gemeindevorstand hat sich mit Spalegnia, der Schlittelbahn und dem Zwischenausstieg in Foppa, was die WAG nicht vorgesehen hatte, durchgesetzt und Adrian Steiger hofft, dass diese Anliegen noch endgültig durchgebracht werden können. Die Gemeinde hat auch einen Trutg dil Flem realisiert, hat den Caumasee und unterhält die Winterwanderwege. Die Gemeinde Flims ist sehr aktiv im Tourismus tätig und Adrian Steiger weist den Vorwurf der Passivität zurück. Der mit 7 zu 3 angenommene Planungskredit ist ein Auftrag an die Gemeinde die Vorgaben zu erfüllen.

Lüscher wohnt seit 15 Jahren in Salums und fragt, was denn besonders schlimm an der Y-Variante ist?

Hans Suter: Der Vorstand findet dabei verschiedene Sachen gut. Einer unserer Vorschläge der von der WAG und der Gemeinde nicht zur Kenntnis genommen wurde unterscheidet sich nur unwesentlich von der Y- Variante. Aber diese hat zwei Nachteile. Erstens sind 180 Höhenmeter bis zum Grat zu überwinden, was für normale Gäste nicht möglich ist und zweitens ist ein Betrieb während 300 Tagen in Frage zu stellen. Der Vorstand hat Bedenken in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit.
Den Ausstieg in Foppa muss die Gemeinde ja bezahlen und die Beschneiung von Spalegnia wurde schon vor 5 Jahren versprochen, ohne dass etwas passiert ist.

Dr. Wolfgang Auwärter möchte alle beteiligten Vorstände einladen, sich an einen Tisch zu setzen und zu schauen, ob es nicht doch einen gemeinsamen Kompromiss gibt. Für mich ist eine Y Lösung kein Tabu und wir haben eine Million und mit dieser Million könnten wir einen sehr guten Weg auf Cassons bauen.

Gilli Schmid hat 3 Fragen an den Gemeindepräsidenten:Seit wann bestimmt der Gemeinderat oder Reto Gurtner ob ils Cuns den Zugang zum Weltnaturerbe ist? Der richtige Ort ist dort wo die Informationstafeln stehen. Die von Reto Gurtner propagierten Tschingelhörner, der Segnesboden oder das Martinsloch seien das Weltnaturerbe, ist eine reine Lüge.

Der Gemeinderat soll erklären, wieso man nicht wie bis anhin von Naraus nach Startgels und dann nach Nagens fahren kann?

Das Y kann nicht gebaut werden. Das Gelände ist für eine Bergstation untauglich. Man müsste diese nach Crap la Tgina verlegen und das wäre 200m unterhalb des Grats. Die Linienführung müsste wegen der grossen Lawinengefahr aufwändig abgesichert werden. Es braucht einen Schneeverwehungsspezialist der erklären soll, wie man im Winter einen Weg nach Cassons unterhalten soll?Gilli Schmid ist sich sicher, dass es ein „Nein“ zur Y- Bahn geben wird und dann wird Reto Gurtner sagen „janu ihr wolltet das nicht“.

Adrian Steiger bittet um Verständnis dass er diese Verschwörungstheorien nicht im Einzelnen kommentiert. Er muss lediglich sagen, dass die IG Weltnaturerbe Sardona hinter diesem Projekt steht. Adrian Steiger stellt fest, dass er heute Abend auch einige positive Voten zur Kenntnis nehmen durfte, die ihn zuversichtlich stimmen und die ihm die Gewissheit geben, auf dem richtigen Weg zu sein. Er möchte heute Abend nichts mehr sagen.

Heidi Berg, seit 76.5 Jahren in Flims weist darauf hin, dass die Kommunikation unter den beteiligten Stellen wichtig ist. Sie bittet den Gemeinderat unsere Fragen ernst zu nehmen und darauf einzugehen und dies auch schriftlich, wie das eigentlich normal ist.

Urs Hoffmann findet die Art, wie die WAG und die Gemeinde mit den Vertretern des Vereins umgegangen ist absolut unanständig und respektlos und er wird nicht bereit sein, seinen gespendeten Anteil zur Verfügung zu stellen, wenn die WAG und die Gemeinde nicht bereit ist, den Verein mindestens anzuhören. Er würde beantragen, in die Opposition zu gehen.

Adrian Steiger möchte doch noch korrigierend anfügen, dass wir das Y- Projekt gemeinsam weiterentwickeln wollen. Aber wir können nicht mehr bei Adam und Eva beginnen.

Markus Arnet
: Wie steht der Gemeindevorstand zur Erschliessungslücke bis 2019?

Adrian Steiger: Wir haben in der Botschaft einen Fahrplan: 2019 soll die Bahn stehen.

Urs Hasler: Im neu konstituierten Verwaltungstrat der FlFM sind alle drei Gemeindepräsidenten, der Präsident des Hoteliervereins, ich vom Gewerbeverband und Reto Gurtner vertreten. Reto Gurtner ist nicht der Einzige der entscheidet, was in Zukunft im Tourismus der Region passiert, sondern es ist ein Gremium unter der Leitung des Professors der HSG und bis anhin haben wir sehr gut zusammengearbeitet und alle 3 Kantone in denen sich das Weltnaturerbe befindet, versuchen eine vernünftige Erschliessung zu machen.

Gustaf Lorenz Möchte die Situation wie sie sich heute präsentiert wie folgt zusammenfassen: Die WAG hat entschieden die Konzession nicht mehr zu verlängern und die Bahn stillzulegen und abzubrechen. Wir haben gehört, dass es möglich ist eine Konzessionsverlängerung zu beantragen und wissen, dass die Gemeinde einen Planungskredit für die Y- Variante gesprochen hat. Nach der Meinung von Herr Lorenz ist es müssig über einen Standort der neuen Bahn zu reden. Für ihn hat Priorität, den Zugang auf die Flimser Berge solange zu gewährleisten, bis eine neue möglichst gute Erschliessungsvariante gebaut ist. Darum beantragt Gustaf Lorenz, dass der Vorstand noch einmal das Gespräch mit der Gemeinde sucht. Der Grossteil der Mitglieder des Vereins ist nicht in Flims Wohnhaft, trägt aber als Liegenschaftsbesitzer zu einem wesentlichen Teil zu den Gemeindefinanzen bei und er möchte Herrn Steiger bitten, dass auch diese Steuerzahler ernst genommen werden.

Hansueli Schoop hat vor 45 Jahren ein Haus in Flims gebaut. Er freut sich, dass der Präsident von Flims gekommen ist, obschon er weiss, dass es eine sehr schwierige Aufgabe ist. Wenn es so weiter geht wie heute dann verlieren Alle. Wir müssen zusammen einen Kompromiss suchen.

Irene Ulrich kommt seit vielen Jahren nach Flims und liebt ganz speziell Cassons. Die Gemeinde Flims soll das Heft in die Hände nehmen. Wenn wir im Winter an der Talstation lesen: „willkommen in Laax“, dann ist die Katastrophe schon angebahnt.

Hans Suter fasst die Aufgaben, die er unter Punkt a. aufgezeigt hat und die sich dem Vorstand und den Vereinsmitgliedern in nächster Zeit stellen, unter Berücksichtigung der gefallenen Voten, (als Änderung zu Punkt a.) wie folgt zusammen. Der Vorstand muss mit der Gemeinde und der WAG Kontakt aufnehmen

Wir setzen uns dafür ein, dass die Cassons Bahn erst abgebrochen wird, wenn eine neue Bahn gebaut wird.Aufgrund einer Umfrage und nach einer ausserordentlichen Generalversammlung soll eine Statutenänderung erarbeitet werden.Die Linie Flims- Foppa Naraus soll bis zur Inbetriebnahme einer neuen Bahn in Betrieb bleiben.Der Spalegnia Lift muss im Betrieb bleiben.

Bis Ostern 2016 soll eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen werden.Ursula Strub fragt, wer den Betrieb der Bahn bezahlen würde und was der Sinn einer Bahn ist die zwar nicht abgebrochen aber auch nicht weiterbetrieben werden kann?

Hans Suter: Wir werden mit der WAG und der Gemeinde reden und dann klare Vorstellungen über die Finanzierung des Weiterbetriebs haben.

Aus der Versammlung (Rufe) wird verlangt, dass auch über Antrag d8 (siehe Punkt d. Anträge und Abstimmungen) abgestimmt wird. Anträge und AbstimmungDie folgenden Anträge werden alle mit grossem Mehr beschlossen:

d1. Der Vorstand muss mit dem Gemeindevorstand und der WAG Kontakt aufnehmen und das Gespräch suchen.

d2. Antrag des Vorstandes unter b2.

d3. Antrag des Vorstandes unter b3.

d4. Antrag des Vorstandes unter b4.

d5. Antrag des Vorstandes unter b5.

d6. An der ausserordentlichen Versammlung werden die Ziele und die Strategie diskutiert undbeschlossen.

d7. Antrag des Vorstandes unter b7.

d8 Die WAG, als Besitzerin der Cassonsbahn muss beim Bundesamt für Verkehr ein Gesuch, mit Projektunterlagen, zur Betriebsverlängerung einreichen.






DiversesEs werden keine weiteren Vorschläge und Einwände aus dem Kreis der Mitglieder gemacht.
Hans Sutter dankt dem mittlerweile eingetroffenen Casonsi und seiner Frau sowie seinem Team für den geleisteten Einsatz und Sonja Schweizer überreicht Jürg und Gabi Schenkenwitz einen Gutschein für einen Aufenthalt in einem Hotel im Südtirol.

Hans Suter dankt allen Anwesenden und Abwesenden Mitgliedern und den Spendern im Namen des Vorstandes. Dank geht auch an die Mitarbeiter der Gemeinde, der WAG und der FLFM AG soweit uns diese unterstützt haben. Der Dank geht auch an Herrn Füglister dem Direktor des Hotels Waldhaus und seiner Belegschaft. Hans Suter dankt den Medien und den VorstandskollegInnen, den vielen Helferinnen und Helfern und nicht zuletzt seiner Frau für die tägliche Rückendeckung und dem Einpackteam, das den jeweiligen rechtzeitigen Postversand ermöglicht.

Der Präsident lädt alle Anwesenden zum Apéro, offeriert aus der Vereinskasse, ein.

Das gemeinsame Nachtessen auf eigene Rechnung beginnt um 20.15 Uhr.

Viva Flims- Cassons und e Guete!





Für das Protokoll 07.10.2015:

Hansjörg Candrian




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