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Leserbrief

Leserbrief ruinaulta 09.08.2020 / Kr


Dirk Went schildert in der Ruinaulta vom 31. Juli 2020 eindrücklich, wie er dank der alten Cassons-Bahn die einzigartige Natur rund um den Cassons erleben durfte. Er ist nicht alleine mit seinen Erlebnissen, Tausende könnten Ähnliches berichten. Nach jahrelangem, ergebnislosem Hin und Her für eine neue Erschliessungslösung fragt er sich zurecht, ob der Cassons je wieder mit einer Bahn erreichbar ist.

Der Vorstand des Vereins <pro Flims-Cassons> hat sich immer wieder die gleiche Frage gestellt und sich über die Passivität der Gemeinde Flims gewundert, die ein veritables Interesse an einer bahntechnischen Erschliessung des Cassons haben müsste. Für die Einheimischen und die Gäste. Entscheidend ist in unseren Augen der Zeitfaktor, d.h. eine möglichst rasche Erschliessung des Unesco-Weltnaturerbes. Die Projekte der letzten Jahre waren geprägt von Gigantismus oder unausgegorenen Konzepten. Die neueste Version mit der Linienführung über Foppa stellt nun eine wesentliche Verbesserung dar. Möglicherweise hat die Corona-Krise bei den Entscheidungsträgern zu einem Umdenken auf das Machbare, Bescheidenere zum Vorteil aller Beteiligter inkl. der Gäste geführt.

Der Flimser Souverän erwartet jetzt Taten, nachdem er 20 Mio. Franken zum Projekt beiträgt. Dafür braucht es eine vorurteilsfreie, überzeugende und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Weissen Arena AG und dem Gemeindevorstand. Verschiedentlich haben wir die seit langer Zeit fehlende Kommunikation beklagt, die inzwischen zu Unsicherheiten, Gerüchten und Spekulationen in der Öffentlichkeit geführt hat. Wir schätzen deshalb die Zusage von Reto Gurtner, an unserer Vereinsversammlung vom 3. Oktober 2020 über den aktuellen Stand des Projekts zu berichten. Wir haben im Gegensatz zu Dirk Went die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

Der Vorstand des Vereins <pro Flims-Cassons>